Home

Grüne Jugend Bodenseekreis



Willkommen auf der Internetpräsenz der Grünen Jugend Bodenseekreis!







20/02 2014:

Melde dich bei uns!

Leider ist die Grüne Jugend Bodenseekreis gerade nicht aktiv. Du willst sie wiederbeleben? Dann melde dich in der Landesgeschäftsstelle der Grünen Jugend Baden-Württemberg: buero@gjbw.de! Wir helfen dir gerne weiter und unterstützen dich! 



05/12 2011:

GRÜNE JUGEND wehrt sich gegen die Einführung von Alkoholverboten

Die Grüne Jugend krtitisiert die Äußerungen des parlamentarischen Geschäftsführers der Fraktion Grüne im Landtag, Hans-Ulrich Sckerl, mit einer Änderung des Polizeigesetzes, die rechtliche Grundlage dafür zu schaffen, Alkoholverbote einzuführen.

„Mit einem Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen werden alle Bürgerinnen und Bürger unter Generalverdacht gestellt, denn Störungen der öffentlichen Ordnung sind nicht zwingend auf den Konsum von Alkohol zurückzuführen. Alkoholverbote sind ein schwerwiegender Eingriff in die persönliche Freiheit. Wir wehren uns massiv gegen solche Überlegungen der grünen Fraktion. Damit wird der Rahmen des Koalitionsvertrages verlassen und dieser wurde erst vor knapp sieben Monaten einstimmig von den Mitgliedern der Grünen beschlossen. Vielleicht ist dies ja ein verfrühtes Nikolausgeschenk für die Polizei“, macht Marcel Emmerich, Landessprecher der Grünen Jugend Baden-Württemberg, deutlich.

„Die Grün-Rote Landesregierung verspricht einen neuen Politikstil. Konservative Law-und Order Politik gab es in Baden-Württemberg lange genug. Zu einem neuen Politikstil gehört auch dazu, den Bürgerinnen und Bürgern Vertrauen entgegen zu bringen. Alkoholverbote sind das Gegenteil von einem solchen Politikverständnis. Schon jetzt haben die Behörden genügend Möglichkeiten, vor Ort für Ruhe zu sorgen, zum Beispiel mit Platzverweisen. Alkoholverbote auf öffentlichen Plätzen schaffen den hohen Alkoholkonsum und die möglichen daraus resultierenden Probleme ja nicht aus der Welt sondern verlagern sie lediglich an andere Orte. Stattdessen muss das Problem mithilfe von Präventionsmaßnahmen an der Wurzel gepackt werden“, ergänzt Jessica Messinger, Landessprecherin der Grünen Jugend Baden-Württemberg.

Pressemitteilung als PDF



21/11 2011:

AM 27.Nov WÄHLEN GEHEN: JA ZUM AUSSTIEG!





17/11 2011:

Konsequente Bildungsreform statt Netto-Null!


Anlässlich der heutigen Bildungsstreik-Proteste erklärt die Grüne Jugend Baden-Württemberg ihre Unterstützung und fordert die konsequente Umsetzung der notwendigen Reformen im Bildungsbereich

„Um innovative Ideen umzusetzen und von der Vorgängerregierung verschlafene Entwicklungen auszubessern, bedarf es einer finanziellen Kraftanstrengung im Landeshaushalt. Wir halten es daher für gerechtfertigt auf Kosten der Netto-Null mit massiven Investitionen die Bildungsreform anzupacken. Schließlich sind bildungspolitische Ausgaben von heute Gewinne von morgen“, macht Marcel Emmerich, Landessprecher der Grünen Jugend Baden-Württemberg, deutlich.

„Zum Beispiel kleinere Klassen, mehr SchulsozialarbeiterInnen sowie weitere Studienplätze sind Anliegen, die so konsequent umgesetzt werden könnten“, ergänzt Jessica Messinger, Landessprecherin der Grünen Jugend Baden-Württemberg.

„Bildung ist der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe. Wir wollen eine Bildungspolitik, die gerechte Chancen für alle – unabhängig vom sozialen Hintergrund des Einzelnen – garantiert“, erläuert Jessica Messinger.

„Auch in Zeiten grün-roter Regierungsverantwortung halten wir die Bildungsstreik-Proteste für wichtig und angemessen. Sie sind Antreiber und Ideengeber für die Politik und formulieren zukunftsfähige Ziele“, erklären Jessica Messinger und Marcel Emmerich abschließend.



17/10 2011:

Grüne Jugend auf Jugendmesse


Am 22.Oktober 2011 ist es endlich soweit: Die Kinder- und Jugendmesse "ÜBerblick Am See" in Überlingen öffnet ihre Tore zum ersten Mal. Die "ÜBerblick Am See" wird im kommenden Oktober für freizeitbegeisterte Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse bei der Nutzung, Aussuche und Planung eine wervolle Stütze sein. Die Kinder- und Jugendmesse findet am 22.Oktober 2011 im Schulzentrum Überlingen statt und umfasst nahezu alle Themenbereiche der aktiven Freizeitgestaltung. Angebote, Spaß und Showprogramm sind für die Messeorganisatoren die wichtigsten Komponenten der Messe – damit soll "ÜBerblick Am See" eine der wichtigsten Informationsquellen für die Freizeitgestaltung der Kinder und Jugendlichen aus der Region werden.

Die Grüne Jugend Bodenseekreis ist hier natürlich auch zu finden.



29/03 2011:

JedeR Zweite wählte Grün in Überlingen!


Vom 14. – 18. März fand die U-18-Wahl zu der Landtagswahl in Baden-Württemberg statt. Jugendliche unter 18 Jahren hätten Grün gewählt!

Zwei Wochen vor der Landtagswahl 2011 konnten Schüler von ganz Baden-Württemberg ihre Stimme, für welche Partei sie wählen würden, abgeben. Rund 30 000 Jugendliche haben in Schulen und Vereinsgebäuden ihr Kreuzchen gesetztSo auch in Überlingen, wo die Wahlbeteiligung bei 61,15 % lag. Organisiert wurde das Ganze von der Politik-AG der Constantin-Vanotti-Schule, sowie dem Jugendreferat. In ausgewählten Überlinger Schulen wurden Wahllokale eingerichtet und nach dem Auszählen stand fest: Über die Hälfte und zwar 50,91 % gingen an die Grünen. Die Jusos bekamen 17,93 %, gefolgt von der Jungen Union mit 11,4 %. Somit haben die Wähler mit 585 Stimmen der Grünen Jugend ihr Vertrauen geschenkt.

„Wenn der Atomunfall in Japan nicht gewesen wäre, hätten wir trotzdem ein gutes Ergebnis erzielt und wahrscheinlich auch gewonnen“, so Max Holm, Sprecher der Grünen Jugend Bodenseekreis. „Aber der Vorfall in Japan hat das Wahlergebnis sicher zu unserem Gunsten beeinflusst.“

Auch im Bodenseekreis lagen die Grünen ganz vorne. In diesem Bezirk erzielten sie 41,07 % und in ganz Baden-Württemberg lagen sie mit 34 Prozent an der Spitze.

Ziel der Aktion war es, junge Menschen an die Politik heranzuführen und sie zu verstehen. Der Ablauf der Wahl wurde ihnen damit näher gebracht. Die Jugendlichen bekamen Einblicke in die Partei- und Wahlprogramme und lernten somit, die Versprechen von PolitikerInnen zu hinterfragen. Dass damit das politische Interesse bei den Jugendlichen gesteigert wurde, zeigt vor allem auch die große Wahlbeteiligung. Ob sich der Wahlkampf für neuen Zulauf und Unterstützung bei den einzelnen Parteien gelohnt hat, wird sich zeigen.

Fest steht auf jeden Fall: Für die Grüne Jugend war es ein voller Erfolg!

„Wir haben uns ein hohes Ergebnis erhofft, aber dass wir so gut abschneiden, hätten wir nicht gedacht“, fügte Patricia Beck vom Vorstand der Grünen Jugend Bodenseekreis hinzu.

 



28/03 2011:

Martin Hahn zieht in den Landtag - Die Grüne Jugend feiert das Ergebnis



Grüne Jugend Bodenseekreis mit Martin Hahn

Die Landtagswahl hat gezeigt, dass die Menschen in Baden-Württemberg erkannt haben, worauf es ankommt: Sie wollen in einer Gesellschaft leben, die sich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst ist. Sie wollen ein gerechtes Bildungssystem, eine ökologische Modernisierung der Wirtschaft und gleiche Chancen für alle Menschen. Sie wollen eine Politik, die die Ideen und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt, anstatt sie gering zu schätzen und zu übergehen. Besonders Stefan Mappus steht mit seinen erzkonservativen Ansichten und seinem rücksichtslosen Politikstil für ein Baden-Württemberg aus längst vergangenen Tagen.



20/03 2011:

Mahnwache in Überlingen und Treffen mit Winfried Kretschmann



Atomkraft? Nein Danke!

Die Grüne Jugend Bodenseekreis hat am Montag den 13 März 2011 an der Mahnwache auf der Hofstadt in Überlingen teilgenommen. Dort forderten die Menschen vor allem, aus gegebenen Anlass, die Abschaltung der Atomkraftwerke in Deutschland.

Es waren knapp 300 Menschen versammelt, die eine Mahnwache für die Opfer der Umweltkatastrophe in Japan hielten. Es wurde gesungen, diskutiert und über die Gefahren der Atomkraft informiert. Spontan folgte der Aufruf, solch eine Mahnwache jeden Montag um 18 Uhr abzuhalten.

Anschließend nahm die Grüne Jugend bei der Parteiveranstaltung von Bündnis90/Die Grünen in Friedrichshafen teil. Anwesen waren u.a. Winfried Kretschmann und Martin Hahn. Die Grüne Jugend brachte sich auch dort konstruktiv ein und stellte Fragen bezüglich der Bildungspolitik. Anschließend fand noch ein kurzes Gespräch mit Winfried Kretschmann statt.

Bericht: Deniz Weißenborn



16/03 2011:

Bustour 2011 – Tag 4 – Bus 2


Am Bodensee

Heute morgen mussten wir uns aufteilen. Die eine Hälfte des Busses durfte mit der Fähre nach Friedrichshafen fahren, die andere blieb in Konstanz und machte dort einen Stand mit Sigfried Lehmann, Landtagsabgeordneter und Kandidat in Konstanz. Mit großen “Killertomaten” auf unsen Köpfen machten wir auf die Gentechnik aufmerksam und machten Werbung für eine gentechnikfreie Region Bodensee auf dem Markt. Die CDU verteilte Einkaufstaschen, die wir dann mit Inhalt füllen konnten.

Die andere Hälfte hat mit Martin Hahn, Kandidat aus dem Bodenseekreis, Narzissen auf dem Markt verteilt. Leute allen Alters haben sich über die Blumen mit politischer Beigabe sehr gefreut. Das hat mit Martin Hahn, dem sympathischen Biobauer, sehr viel Spaß gemacht.

Danach haben wir noch den Bodensee genossen, denn Konstanz hat viel zu bieten. Nun sind wir aber nach einer 2,5-Stunden-Fahrt nach Lörrach an der Schweizer Grenze entlang bei tollen gastfreundlichen LörracherInnen

HIER gibts mehr und vorallem Gründe für Grün!



28/10 2010:

Arche Bodensee

Die Fähre "Fritz Arnold" wird zur Gentechnik freien Zone

Vor der Fähre in Meersburg haben sich am Donnerstag um 11 Uhr ca.  250 Menschen versammelt, um auf der Fähre "Fritz Arnold" gegen Gentechnik zu demonstrieren. Mit 5 Minuten Zeitverzug startete die Aktion. Mit geordnetem Chaos wurden die Tiere und Lebensmittel an Bord gebracht. Es waren viele Schulklassen, Kindergärten und Betreutenheime anwesend. Einige der Schüler stellten sich die Frage "was ist dieses Gentechnik überhaupt?"  sie wurden daraufhin von ihren Klassenkameraden schnell und gut aufgeklärt.  Wenn man die Stufen auf das Autodeck herunter ging, standen auf der Fläche, wo normalerweise die Autos stehen, Kisten mit Eiern, Kürbissen, Sonnenblumenkerne und viele andere Gentechnikfreie Obst und Gemüse Produkte. Zum erstaunen der nicht eingeweihten, fanden sich auch noch Tiere an Bord. Schweine und Kühe waren ebenso vertreten wie Pferde, Gänse und Ziegen. Die Grüne Jugend Bodenseekreis nahm ebenfalls an dieser anti Gentechnik Aktion teil. Sie unterstützte die Veranstalter, wo es ging. Außerdem lieferten sie Informationen an die vielen Menschen die teilnahmen und Interesse zeigten. Die Route der Fähre verlief von Konstanz nach Meersburg, von dort ging es weiter nach Überlingen. In Überlingen wurden ebenfalls nochmal Tiere und Lebensmittel an Bord gebracht. Die Fahrt ging daraufhin weiter auf die Insel Mainau, dort fand ein Empfang der Gräfin Bernadotte statt. Nach diesem Aufenthalt setzte sich die Fahrt nach Konstanz fort. Dort fand sie ihr Ende. An Bord waren ebenfalls Vertreter der regionalen und überregionalen Presse. Die Aktion fand ca. Gegen 15 Uhr ihr Ende.

Bericht: Deniz Weißenborn





24/10 2010:

Naziaufmarsch in Hamm

Grüne Jugend Bodenseekreis leistet spontanen Widerstand

Scheint die Sonne auch für Nazis? Wenn es nach uns ginge nicht! Genau das Selbe dachte sich das Wetter am 23.10.2010 wohl auch. Die NPD hielt ihre Demo in der Innenstadt von Hamm ab. Es haben laut Polizeiangaben rund 250 Neonazis daran teilgenommen. Die Wetterlage lies vermuten, dass das Wetter der ganzen Sache genauso abgeneigt war wie die Grüne Jugend, es war kalt und es regnete. Die Polizei war in voller Stärke vertreten, wieviele es genau waren, lässt sich schwer sagen, die Meisten von ihnen waren uns freundlich gesinnt! Immer wieder wurden die Mitglieder der Grünen Jugend von der Polizei von der Strecke der Demonstration verwiesen. Zu guter Letzt fanden sie doch ein Schlupfloch und konnten der Demonstration ungehindert folgen. Die Polizei leistete am diesem Tag ganze Arbeit, die wenigen Gegendemonstranten wurden geschickt ausgegrenzt, was leider keine richtige Gegendemonstration zuließ. Die Mitglieder der Grünen Jugend wurden, während sie dem Demonstrationszug der NPD folgten, immer wieder schwer beleidigt und mit Gegenständen beworfen, gegen einen NPD Anhänger wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Auch die PolizistInnen sympathisierten offen mit der Grünen Jugend, sie ließen sie im Gegensatz zu all den anderen an dem Demozug teilnehmen (auch wenn sie sich zu erst dagegen aussprachen) und reagierten stets freundlich und offen auf unsere Fragen. Die Kundgebung der NPD wurde nur von wenigen Gegendemonstranten gestört. Höchstens 15 Menschen riefen immer wieder antifaschistische Parolen in die Reden der NPD Funktionäre. Die Reden waren primitiv und widerlich. Sprüche wie "alle Ausländer raus" und "Deutschland den Deutschen" fielen nicht nur einmal! Die dümmlich wirkende Menge der Neonazis hörte meist nicht zu, es wurde geklatscht und gegrölt wenn der Sprecher seine Stimme hob und den Satz beendete. Nach der Kundgebung, setzte sich der Rechte Mob durch die Stadt fort. Die Menschen, die aus ihren Wohungsfenstern schauten, ließen ihren Unmut freien Lauf, andere schüttelten nur derangiert den Kopf. Die grüne Jugend Bodenseekreis sah ihre Gegendemonstration als vollen Erfolg, auch wenn sie "nur" zur viert vertreten waren. Der Redner der plumpen Ansprachen auf der Kundgebung der NDP ging auf ihre Parolen ein und meinte, wir linken Antifa's hätten auch seit Jahren keine neuen Sprüche mehr auf Lager. Wir fassen selbst diese Provokation und all die anderen Beleidigungen als positiv auf. Sie zeugen davon, das sich die Neonazis durch uns gestört gefühlt haben und sich mit uns, wenn meist auch nur kurz, auseinandergesetzt haben.

Die Mitglieder der GJ Bodenseekreis waren anlässlich des Bundeskongresses der GJ in Gelsenkirchen vertreten. Hamm war ca. 45 Minuten von Gelsenkirchen entfernt, somit ließen sie es sich nicht nehmen ihre Abneigung gegenüber der NPD, Rechtsradikalismus und Faschismus kund zu tun.

Bericht: Deniz Weißenborn





20/10 2010:

Einladung zur Arche Bodensee am 28.Nov


Zu dieser Aktion laden wir Sie recht herzlich ein. Seien Sie mit dabei und setzen auch Sie ein Zeichen. Auf unserer Arche Bodensee wird alles vertreten sein, was durch eine potenzielle Nutzung der grünen Gentechnik gefährdet ist.
Kommen Sie und sehen Sie die Reichhaltigkeit der bäuerlichen Arbeit und des Schaffens. Erleben Sie die Beladung unserer Arche. Gleichzeitg werden Sie Neues und Wissenswertes über die Bedeutung der Gentechnikfreiheit unserer Region erfahren. Auf dem Oberdeck der Arche findet die Wander- und Saatgutausstellung "Werte schaffen - Regionen stärken: Gemeinsam für eine gentechnikfreie Landwirtschaft" statt.

Mehr Informationen unter www.archebodensee.de



18/10 2010:

Grüne Jugend Bodenseekreis wählt neuen Vorstand



Der am 17.Okt.2010 gewählte Vorstand. (Von links nach rechts - hinten nach vorne) Max Holm - Sprecher; Patricia Beck - Sprecherin; Florian Handl - Beisitzer; Alissa Gröner - Schatzmeisterin; Lena Metzler - Beisitzerin; Deniz Weißenborn - Pressesprecher

Überlingen. Am Sonntag, dem 17. Oktober 2010, wählte die Grüne Jugend Bodenseekreis im Jugendcafé Überlingen ihren Vorstand neu. Max Holm wurde im Amt als Sprecher wiedergewählt. Neu ins Amt der Sprecherin der Grünen Jugend Bodenseekreis wurde Patricia Beck gewählt. Den Vorstand vervollständigen Lena Metzler und Florian Hendl als BeisitzerIn, sowie Alissa Gröner als Schatzmeisterin. In das Amt des Pressesprechers wurde Deniz Weissenborn gewählt.

Die Grüne Jugend Bodenseekreis ist im Sommer des Jahres 2009 in Überlingen gegründet worden. Sie befürwortet die Grundansichten der Grünen Partei und will sich gemeinsam für eine bessere Zukunft einsetzen. Sie will dazu beitragen, dass es weniger soziale Ungerechtigkeiten gibt und dass die Menschen die ökologischen Grenzen der Erde in Zukunft stärker beachten.



07/10 2010:

Stuttgart21: "Die Gespräche stehen unter keinem guten Stern"



Oliver Hildenbrand

07.10.2010: Anlässlich der Eskalation der Proteste um das umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart21, haben wir (GJ-BW) ein Interview mit Oliver Hildenbrand (Sprecher der GRÜNEN JUGEND Baden-Würtemberg) geführt.

Frage 1: Lieber Oliver, Stuttgart wird als neue Proteststadt in Deutschland gehandelt und in den letzten Tagen haben sich dort die Ereignisse überschlagen. Warum gehen gerade gegen ein Bahnhofsbauprojekt so viele Menschen auf die Straße?

Es geht den Menschen in Stuttgart und Baden-Württemberg mittlerweile um viel mehr als um einen Bahnhof. Die Auseinandersetzung um Stuttgart 21 ist längst zu einem Gradmesser dafür geworden, wie es um die demokratische und politische Kultur in unserem Bundesland bestellt ist. Es geht um die Frage nach dem Verhältnis zwischen dem Staat, seinen Institutionen und den Bürgerinnen und Bürgern. Die Vorfälle im Stuttgarter Schlossgarten in der vergangenen Woche waren ein erschütterndes Negativbeispiel dafür, wie es aussieht, wenn dieses Verhältnis vollkommen aus dem Gleichgewicht gerät. Anstatt sich ernsthaft mit den kritischen Fragen der Stuttgart 21-GegnerInnen auseinanderzusetzen, wurde die Protestbewegung mit Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstöcken angegriffen. Das ist nicht nur völlig inakzeptabel und erschreckend, sondern führt auch dazu, dass sich die Menschen die Frage stellen, ob sie sich das von der Politik gefallen lassen müssen. Aber natürlich bietet das Projekt Stuttgart 21 auch in der Sache viel Anlass für Kritik und Protest. Es ist wirklich nicht einzusehen, warum für ein unnötiges Prestigeprojekt in der Landeshauptstadt Milliarden vergraben werden sollen, während der Bahnverkehr in der Fläche unseres Bundeslandes dabei buchstäblich auf der Strecke bleibt.

Frage 2: Der Protest scheint ja bunt gemischt zu sein - von verärgerten CDUlern bis zu antikapitalistischen Gruppen. Gibt es nicht auch im Bündnis gegen Stuttgart21 Meinungsverschiedenheiten und Probleme?

Es ist in der Tat erstaunlich, wie vielfältig und breit die Protestbewegung gegen Stuttgart 21 ist. Wenn man sich auf den Demos umschaut, könnte man sich schon manchmal verwundert die Augen reiben: Wie selbstverständlich steht dort der Anzugträger mit Hemd und Krawatte neben der jungen Frau mit den bunt gefärbten Dreadlocks, die Schülerin neben dem pensionierten Lehrer und die Hausbesitzerin neben dem Hausbesetzer. Möglicherweise ist genau das auch der Grund dafür, warum der Protest so kreativ, bunt und friedlich verläuft und anstatt über die Monate hinweg abzuflachen sogar immer größer und entschiedener wird. Alle Versuche der ProjektbefürworterInnen, den Protest zu kriminalisieren, zu diskreditieren und zu spalten sind ins Leere gelaufen. So bemerkenswert einig sind sich die Menschen in ihrer Ablehnung des Wahnsinnsprojekts Stuttgart 21.

Frage 3: Letzte Woche ist der Protest in Stuttgart eskaliert. Die Polizei hat mit Wasserwerfern und Schlagstöcken die Demonstration aufgelöst. Seither schieben sich alle gegenseitig die Schuld zu. Aus Sicht der GRÜNEN JUGEND Baden-Württemberg, wer trägt denn die Verantwortung für die Eskalation der Proteste?

Für uns ist völlig klar, dass für diese Eskalation einzig und allein Ministerpräsident Mappus verantwortlich ist. Er wollte mit einer überzogenen Machtdemonstration vermeintliche Stärke beweisen - und das am Tag einer angemeldeten SchülerInnendemonstration. Die ausgestreckte Hand, von der er immer redet, hat sich als geballte Faust entpuppt, die die Stuttgart 21-GegnerInnen hart zu spüren bekommen haben. Mehrere hundert Menschen sind bei diesem brutalen Polizeieinsatz verletzt worden - darunter viele Kinder, Jugendliche und ältere Menschen. Es waren wirklich erschütternde Bilder, die uns aus dem Schlossgarten erreicht haben. Umso dreister ist es deshalb, dass Innenminister Heribert Recht den Einsatz weiterhin völlig unkritisch verteidigt. Mit dieser Haltung kann er der dringend nötigen Aufklärung nur im Wege stehen und deshalb fordern wir nach wie vor seinen Rücktritt. Und auch eine Entschuldigung von Mappus für diese unverantwortliche Gewalteskalation halten wir für längst überfällig.

Frage 4: Siehst du noch eine Möglichkeit, dass sich die Gegner des Projektes mit der Regierung von Herrn Mappus an einen Tisch setzen und weiterverhandeln?

Das Land ist wirklich tief gespalten und die Situation ist reichlich verfahren. Es ist deshalb gut und richtig, dass mit dem Schlichtungsverfahren jetzt die Chance auf einen echten Dialog besteht. Dass Ministerpräsident Mappus in seiner gestrigen Regierungserklärung jedoch immer noch davon gesprochen hat, dass er weiterhin „ohne Wenn und Aber“ an Stuttgart 21 festhalten wolle, passt dabei überhaupt nicht ins Bild. Er scheint immer noch nicht verstanden zu haben, was es bedeutet, einen Dialog auf Augenhöhe zu führen. Das zeigt auch das heutige Gezänk um den Baustopp: Es ist wirklich abenteuerlich, wie Mappus und Bahnchef Grube dafür sorgen, das Chaos um Stuttgart 21 perfekt zu machen. Dabei ist doch völlig klar, dass den Schlichtungsgesprächen ohne einen sofortigen Bau- und Vergabestopp die Grundlage fehlt. Das hat Heiner Geißler absolut richtig erkannt. Der Vorfall zeigt, wie schwierig sich die Schlichtung gestalten wird, weil Mappus und Grube offenbar immer noch nicht dazu bereit sind, den Weg der Provokation und Eskalation endlich zu verlassen. Noch bevor die Schlichtung überhaupt begonnen hat, haben sie schon wieder leichtfertig Vertrauen verspielt. Die Gespräche stehen damit unter keinem guten Stern.

Frage 5: Angela Merkel hat Stuttgart21 ja zur Chefsache erklärt. Wird Stuttgart 21 wirklich Auswirkungen auf die Landtagswahl im März haben oder haben bis dahin nicht schon wieder viele WählerInnen die Eskalation der Proteste verdrängt?

Ob mit oder ohne den Segen der Bundeskanzlerin: Stuttgart 21 wird ganz sicher auch bei der Landtagswahl eine große Rolle spielen. Darauf deuten auch alle Umfragen aus der letzten Zeit hin. Allerdings gibt es natürlich auch eine ganze Reihe anderer Themen, die für die Menschen wichtig sein werden. Dabei denke ich beispielsweise an die Frage nach einem chancengerechten Bildungssystem oder den Kampf gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg. Es wird immer deutlicher spürbar, dass es eine echte Wechselstimmung in Baden-Württemberg gibt. Die Menschen haben einfach genug von Schwarz-Gelb und wollen einen sozialen und ökologischen Politikwechsel.



04/10 2010:

Demo gegen Stuttgart 21 findet Fortsetzung auf dem Land


Aufgrung der schlimmen Ereignisse am Donnerstag den 30. September in Stuttgart, beschlossen wir spontan einen Solidaritäts-Schwabenstreich am Bahnhof in Überlingen zu machen. Innerhalb von 90 Minuten mobilisierten wir knapp 20 Menschen aus dem Raum Überlingen und zwar nicht nur GrünenmitgliederInnen. Ziel der Aktion war es, auch in Überlingen eine Diskussion über Stuttgart21 zu beginnen, sowie den umverhältnismäßigen Polizeieinsatz zu kritisieren.

 

Der Zeitungsartikel bei Sükurier-Online:

  • Demo gegen Stuttgart 21 findet Fortsetzung auf dem Land

»» Pressebericht (als pdf) im »» Südkurier (online) 04.10.2010



01/10 2010:

Der gestrige Tag muss Konsequenzen haben!

01.10.2010: Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Baden-Württemberg: Die GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg ist noch immer schockiert über die gestrigen Vorfälle im Stuttgarter Schlossgarten und fordert angesichts der katastrophalen Bilanz des gewalttägigen Polizeieinsatzes weitreichende Konsequenzen:

„Mappus muss nach dem gestrigen Tag endlich einlenken und seinen rücksichtslosen Konfrontationskurs gegenüber der Protestbewegung aufgeben. Es ist in dieser Situation absolut unverantwortlich, weiter als unverbesserlicher Hardliner zu agieren. Anstatt in der Auseinandersetzung um Stuttgart 21 weiter auf Provokation und Eskalation zu setzen, müssen jetzt endlich Maßnahmen ergriffen werden, die zur Entschärfung der Lage beitragen.

Wir fordern die Bahn und die Landesregierung deshalb dringend dazu auf, einen sofortigen Baustopp und das Ende der Baumfällarbeiten im Schlossgarten zu veranlassen“, so Oliver Hildenbrand, Landessprecher der GRÜNEN JUGEND Baden-Württemberg.

Auch zahlreiche Mitglieder der GRÜNEN JUGEND Baden-Württemberg waren gestern Vormittag an den friedlichen Protesten im Stuttgarter Schlossgarten beteiligt und mussten die Gewalthandlungen der Staatsmacht selbst hautnah miterleben. Jessica Messinger und Jonas Közle, BeisitzerInnen im Landesvorstand, berichten: „Die Polizei war zu keinem Zeitpunkt zur Deeskalation bereit und sprühte ziellos Tränengas in die Menge, setzte Wasserwerfer ein, benutzte Schlagstöcke und verteilte Faustschläge. Wir sind immer noch tief schockiert über dieses brutale Vorgehen. Die Behauptungen, wonach die Gewalt von den Demonstrierenden ausgegangen sei, ist genauso unverschämt wie unwahr.“

„Die Bilanz des gestrigen Polizeieinsatzes ist katastrophal: Hunderte von Menschen sind verletzt worden, darunter auch viele Kinder, Jugendliche und ältere Menschen. Die Bilder, die uns gestern aus dem Schlossgarten erreicht haben, sind erschütternd und belegen vielfach das brutale Vorgehen der Polizei gegen friedliche Demonstranten. Indem Innenminister Heribert Rech so tut, als sei gar nichts gewesen, macht er sich als Innenminister untragbar. Wer angesichts dieser bürgerkriegsähnlichen Zustände von einer Verhältnismäßigkeit des Polizeieinsatzes spricht, der hat sich als Innenminister selbst disqualifiziert. Der dringend erforderlichen Aufklärung der Vorfälle kann Rech deshalb nur im Wege stehen. Wir fordern ihn zum sofortigen Rücktritt auf“, macht der Landessprecher Oliver Hildenbrand deutlich.

Darüber hinaus hält die GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg auch die Äußerungen des CDUFraktionsvorsitzenden Peter Hauk für skandalös. „Hauk hat offenbar nicht verstanden, dass die Demonstrationsfreiheit ein elementares Grundrecht ist, das selbstverständlich auch jungen Menschen in einem demokratischen Rechtsstaat zustehen muss. Es ist vollkommen absurd, dass er allen anderen die Schuld zuschieben will – nur nicht seiner eigenen Landesregierung, die die Gewalteskalation provoziert hat. Seine Äußerungen stellen durchaus in Frage, ob sich seine Partei weiterhin als christlich und demokratisch bezeichnen sollte“, so Oliver Hildenbrand abschließend.









20/09 2010:

Es war schön, friedlich, erfüllend und erfolgreich



Grüne Jugend Infostand auf dem Green Beach 2010

Es war schön, friedlich, erfüllend und erfolgreich – die Rede ist von dem diesjährigen GREEN BEACH Festival, das am 17. und 18. September im Ostbad Überlingen stattgefunden hat. Letztes Jahr wurde die Grüne Jugend Bodenseekreis während der ersten Ausgabe des Festivals gegründet, dieses Jahr war sie bereits im Organisationsteam vertreten.

Über 2000 Jugendliche feierten an zwei Tagen ein friedliches Festival. Musikalisch waren viele regionale, unterstützenswerte Bands vertreten, so wie ausgewählte nationale Acts, welche ihr Können unter Beweis stellten.

Für die Grüne Jugend war der bildungspolitische Teil sehr wichtig. Leider kamen kaum Jugendliche zu den Workshops, so dass wir diese Absagen mussten und ein Alternativprogramm auf die Beine stellten. Wir diskutierten in einer Runde mit etwa 40 Menschen: Schülern, Lehrern und Stadträten über das Thema Bildung. Schwerpunkte waren G8, Ganztagsschulen und Chancengerechtigkeit.

Die Grüne Jugend Bodenseekreis freut sich über ein gelungenes Festival, welches hoffentlich nächstes Jahr in die Runde drei gehen wird. Natürlich aber auch über viele Neumitglieder und unser einjähriges Bestehen.

Genauso freuen wir uns darüber, dass das Organisationsteam, bestehend aus Grüner Jugend, Jusos und Julis, eine überparteiliche Veranstaltung gestemmt hat, bei der nicht die eigene Profilierung, sondern das Festival als ganzes im Vordergrund stand.

(Text: Simon Hammann)



Green Beach Festival 2010



Die Grüne Jugend Bodenseekreis lädt euch alle herzlich zum Green Beach Festival 2010 ein. Das Festival wird am 17. und 18. September bei uns in Überlingen stattfinden. Es soll eine Bühne für überwiegend regionale Bands und ein aktuelles politisches Thema bieten. Das diesjährige Festival steht ganz unter dem Thema Bildungspolitik, nach dem letztes Jahr auf dem Festival schon über Klimaschutz diskutiert wurde.

Zur Bildungspolitik wird es am Samstag Zeit für Arbeitskreise und Workshops mit der Frage: „Was würdet ihr am Bildungssystem verändern?“ geben. Anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der politischen Jugendorganisationen zu den erarbeiteten Forderungen und Ideen. Für die Grüne Jugend wird Anja Wesolowski, unsere neue Beisitzerin im Landesvorstand, auf dem Podium stehen

Musikalisch haben wir eine gute Mischung aus Rock, Punk, Reggae und HipHop zusammengestellt: einige sehr gute Lokalbands, sowie auch national bekannte Künstler (leider kann ich hier kein „innen“ dran hängen, da die Headliner männlich sind. Am Freitag sind unsere Headliner die Reggaeband „K-Rings“ aus dem Odenwald und am Samstag „Umse“ aus NRW sowie als Co-Headliner „Jaysus“ aus Friedrichshafen.

Ihr seid herzlich dazu eingeladen mit uns zu feiern und euch an den Diskussionen zu beteiligen.

Weitere Infos unter: www.greenbeachfestival.de oder auf Facebook: http://www.facebook.com/event.php?eid=106686796048789&ref=ts





Landesausschuss Mannheim '10


Am Samstag den 26. Juni fand der Landesausschuss der Grünen in Mannheim statt. Einige Junggrüne wurden von ihren grünen Kreisverbänden als Delegierte gewählt, so auch ich als Ersatzdelegierter für die Grünen Bodenseekreis. Themen auf dem LA waren Netzpolitik, kommunale Finanzlage, Stuttgart 21 und der Landtagswaltkampf mit der Frage: Doppelspitze oder Spitzenkandidat mit einem Dreierteam („1+3 Lösung“).

Die Grüne Jugend zeigte mit Redebeiträgen zu den Anträgen und einer Aktion unter dem Motto: „Lasst und nicht im Regen stehen!“ zu der schwarz-gelben Steuerpolitik Präsenz.

Der Antrag zur Netzpolitik war umfangreich, vielfältig und zukunftsweisend, der Antrag … und nach langer Debatte wurde die Diskussion um den Wahlkampf mit 66 zu 34 Stimmen zugunsten der 1+3 Lösung beendet, was die Grüne Jugend teils sehr bedauert, da die Grünen BW es bis heute nicht geschafft haben ihr eigenes Frauenstatut (Verpflichtung zur 50% Quote) einzuhalten.


Simon Hammann





Plastic Planet


Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.

In PLASTIC PLANET sucht Regisseur Werner Boote weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert? Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken!

Auch du intressierst dich für den Film? Geh mit der GJ Überlingen am 15.Juni um 20 Uhr ins Kino in Überlingen an der Greth!

Hier gehts zur Kino vorschau!